| 1 |
Fotosammlung |
Bis 2018, ein Fotoarchiv aus mehr als 1000 Fotos seit 2012, meine fotografische Vergangenheit. |
| 2 |
Rotes Projekt |
2017, ein Fotobuch, selbst gebunden, sonst als PDF-Datei mit 36 Seiten. Mein erstes Kunstprojekt. |
| 3 |
Was bleibt |
2018, Foto, digital, ein Schneidebrett mit geschmolzenen Kerzenresten, gefunden und abfotografiert am 1. Januar 2018 nach einer Silvesterfeier. |
| 4 |
Auf der anderen Seite |
2018, zwei Fotos, digital, Aufgabenstellung an den Angewandten, \“andere Seite\” fotografisch zu zeigen, daher mein Versuch, eine andere Seite als Außenwelt zu definieren. |
| 5 |
Shoes Date |
2018, Fotoserie/Performance, mein Abschied von kaputten Schuhen in Rom mit Endstation am Kolosseum, da das Alte zum Alten gehört. |
| 6 |
Blue Installation Konzept |
2018, Bildmodell, drei Seiten Text, der ein Konzept einer Installation beschreibt, die aus Spiegelscherben bestehen soll, damit der Betrachter sich selbst in Teilen wahrnimmt. Es wurde nie realisiert. |
| 7 |
Echo |
2018, Fotobuch, ein Gedicht, 12 Seiten. pdf/ war als ein kleines Fotobuch gedacht, gewidmet meiner Freundin, die sich in diesem Jahr umgebracht hat. |
| 8 |
Autumn Rhythm |
2018, Text/Jackson Pollock’s Werke, 16 Seiten, wissenschaftlich-poetische Arbeit, von Uni Wien mit Note 4 bewertet, nur wegen Kreativität bestanden. |
| 9 |
Nonexistent biography |
2018, eine Seite Text, ein erster Versuch, mich zusammenzufassen und als Künstlerin zu definieren. |
| 10 |
\”Welcome to the world of feelings" |
2019, Zwei digitale Fotocollagen, eine visuelle Beschreibung meines "Verliebtsein", als ich es zum ersten Mal für mich zugelassen habe. |
| 11 |
Ein eingerahmter Weg ins Weiße Nichts |
2019, Zwei digitale Fotocollagen, /existierten auch als physisch eingerahmte Bilder - sie wurden aber verschenkt und sind nicht mehr verfügbar. Die Idee war, dass eine (Ein-)Rahmung etwas ist, was ein Inhalt in einer bestimmten Form halten kann. Zum Beispiel ist ein Körper dieser Logik nach einer Einrahmung für eine fließende menschliche Masse. Dies hat mich auf die Idee gebracht, dass ein Lebensweg, wenn er eingerahmt ist, sichtbar wird. Würde dann ein unbestimmter Lebensplan, wenn eingerahmt, einen Weg ins weiße Nichts darstellen? |
| 12 |
Konzepte zum Fellowship zum Thema Migration |
2019, eine Beschreibung von fünf Ideen auf zwei Seiten. |
| 13 |
Collagen nach moralischem Empfinden |
2019, vier Fotocollagen, ein reines Experimentieren, eine These (kein Gefühl) überlegt visuell darzustellen. |
| 14 |
Unstetigkeit |
2019, ein A5 Blatt mit meinem Blutabdruck von dem Unstetigkeit-Wort, eingeritzt auf meinem Oberschenkel (es blieben auch Narben) + zwei digitale Fotocollagen davon. |
| 15 |
Windowlicker |
2019, eine digitale Fotocollage, gedacht als A3 Druck, eine fotografische Annäherung an Aphex Twins "Windowlicker\”, hergestellt für meine erste und letzte Ausstellung in Russland. |
| 16 |
A-Sound ver. 1 |
2020, Video, 0’45 Minuten, konzeptuell wollte ich alphabetischen Klang auf unterschiedliche Bedeutungsebenen zu zerteilen. |
| 17 |
A-Sound ver. 2 |
2020, Video, 0’31 Minuten, ähnlich der Version davor. |
| 18 |
A-Sound Collage als Ausstellungsprototyp |
2020, digitale Bilddatei, Ausstellungskonzept einer Soundinstallation mit unterschiedlichen Steinen (Referenz zum Steinzeitalter) im Raum. |
| 19 |
Kopf/Herz Bilder |
2020, vier digitale Fotocollagen als eine "Serie", digitale Bilddateien, die sich thematisch mit Nähe/Liebe befassen. |
| 20 |
Ein Gamer vom Fenster |
2020, drei Zeichnungen, digital nachbearbeitet, A4-Papier im Original, befassen sich mit meinem damaligen Sichtpunkt auf Computerspiele, die einen Bestandteil des Lebens meines Freundes bildeten. |
| 21 |
Quarantäne |
2020, zwei Acryl-Malereien auf einer Holzplatte (beidseitig) ca. A3-Format, ein Versuch, mit Acryl auf Holz zu arbeiten. |
| 22 |
Untitled |
2020, ein Foto, Experiment. |
| 23 |
Telefonat mit der Mutter |
2020, eine Bildcollage/ ein visuelles Konzept: es war ein Konzept einer Sound-Installation im Toilettenbereich. |
| 24 |
Diverse Zeichnungen |
2020, eine A3 Zeichnung (wurde verschenkt), fünf A4 Zeichnungen, meist mit Buntstiften. |
| 25 |
Curriculum Vitae |
2020, Fotobuch, Text, Fotocollagen, alles unter einem Konzept, existiert derzeit als eine PDF-Datei (44 Seiten)/als ein Buch gedacht und in der Vergangenheit so realisiert. Gedacht als ein künstlerisches CV, war es ein Versuch nachzuvollziehen, was die Kunstwelt von einer Kunstschaffenden will. |
| 26 |
Hairy Brain |
2020, eine Collage, digital, Experiment. |
| 27 |
Fate Generator |
2020, Video, 1’52 Minuten, eine visuelle Beschreibung des Konzepts von Wahrscheinlichkeiten und Zufall im Leben. |
| 28 |
Fate Generator |
2020, eine digitale Fotocollage, Konzept = wie oben. |
| 29 |
Fate-Generator |
2020, zwei Seiten Text zum Video und Bild davor. Alles davon wurde für die Bewerbung an der HfK Digitale Medien verwendet |
| 30 |
Auto-Fotoshooting |
2020, drei Fotos von einer Frau mit ihrem roten Auto, ein bezahltes Fotoshooting. |
| 31 |
Bemalte Steinplatte |
2020, eine schwarze Steinplatte (ca. 150 × 45 cm), bemalt mit rotem und weißem Acryl (figurativ-abstrakte Gesichter), Irgendwann in 2023 habe ich die Platte mit einem nassen Lappen abgewischt, daher gibt es nur Fotos davon, wie es war. |
| 32 |
Bemalte Pinnwand |
2020, eine IKEA-Pinnwand ( zwischen A3 und A2), ein Porträt mit Acryl. |
| 33 |
Aktzeichnen |
2020, drei Zeichnungen, Bleistift auf A4-Papier. |
| 34 |
Selbstporträt |
2020, eine Fotocollage, ein Teil von Curriculum Vitae (Nr. 25 ). |
| 35 |
"Transformation" |
2020, 2'10 min Video, ein Konzept einer Installation, näher im Video beschrieben, für die zweite Bewerbungsrunde an den Angewandten bei der Klasse von Brigitte Kowanz gedacht. |
| 36 |
Konzept "Transformation\” |
2020, eine Seite Text = wie eine Zeile davor. |
| 37 |
Igel News |
2020, eine Webseite als Kunstwerk (html, css, JavaScript) gedacht, in der sich Igel über die politische Lage des Waldes austauschen. |
| 38 |
Wien-Straßenbahnfahrt |
2020, Video(2'28 min) - zum ersten Mal selbst gefilmt - ohne Thema. |
| 39 |
Me and my Shadow |
2021, Video 1'50 min, ein Video-Experiment, um dem eigenen Schatten zu entkommen. |
| 40 |
"One sunny day in Bremen" |
2021, Video 2'13 min, ich filmte mein Bremer Zuhause, wo nur Spuren eines Alltags zu sehen sind. |
| 41 |
People from my microphone ver. 1 |
2021, Video 10'15 min, ein Projekt über die Kommunikation an der HfK in der Corona-Zeit. Das Video besteht aus aufgezeichneten Interview-Anrufen mit meinen Kunst-Kommilitonen in Microsoft Teams mit ausgeschalteter Kamera. Ein Gespräch ins Leere. Ein Gespräch in die Ferne. |
| 42 |
People from my microphone ver. 2 |
2021, Video 5'36 min, = wie davor, aber verzerrt, gekürzt und ausgestellt in 2021 im Bremer Open Space Domshof. |
| 43 |
Clouds |
2021, Video 1'38, Wolken mit wechselnden rotem Text, Referenz zum UdSSR-Künstler Erik Bulatov. Thema: Ich hasse die Kunstszene an der HfK. |
| 44 |
Isn't it Blue |
2021, Video 0'28, existierte aber bis ca. 2023 als ein Objekt: Holzbrett ca. 20 × 50 cm mit Neon-Schlauch-Lampe, die als Satz "Isn't it Blue" geformt ist. Als visuelles Abbild zum Podcast Nr. 61 gedacht. |
| 45 |
Eggstory |
2021, Video 2'11, ein Video-Märchen zur Aufgabe "Brich mal ein Ei mit deiner Hand". |
| 46 |
Textsequenzen |
2021, eine Seite Text, "free writing technique" in drei Sessions, eher auto-fiction mit absurd-poetischen Zügen. |
| 47 |
Statement |
2021, eine Seite Text, ein neuer Versuch, über mich als Künstlerin zu schreiben. |
| 48 |
zwei figurative Malereien |
2021, zwei große Malereien auf Leinwand + Acryl, 120 × 80 cm, 100x100 cm. Beide wurden in 2025 aufgerissen und zusammengenäht. |
| 49 |
Abschiedshymne |
2021, sieben Seiten Text, Experiment mit Poesie. |
| 50 |
Container Projekt |
2021, drei digitale Seiten, Bild, Text, Collage, gedacht als eine utopische Suche nach einem Safe Space, ohne zu glauben, es je finden zu können. |
| 51 |
Verkörperte Sofas |
2021, zwei Fotocollagen, es blieb nur digital, obwohl es irgendwann zu Objekten werden musste. |
| 52 |
"Ein Leben" |
2021, sieben Seiten Text, ein Konzept für das Filmbüro Bremen Förderpreis - Bewerbung. |
| 53 |
"Ein Leben" |
2021, Video 0'52 min, ein Trailer zum Konzept davor. |
| 54 |
Drei Zeichnungen |
2021, drei A3 Zeichnungen und Text mit Kreide auf schwarzem Papier, experimentelle geometrische Zeichnung. |
| 55 |
Malereien |
2021, vier Gemälde, eine digitale Zeichnung, alle wurden an verschiedene Menschen verschenkt. |
| 56 |
Tagebuch |
2021, drei Seiten Text, eine Weiterentwicklung von Nr. 46. |
| 57 |
Klo-Collage |
2021, eine digitale Bild-Collage, mit Gedanken an Gespräche mit meiner Mutter, eine Weiterentwicklung von Nr. 23. |
| 58 |
Poster-Collagen |
2021, vier digitale Fotocollagen, rasche Gestaltung mehrerer Poster für eine Veranstaltung. |
| 59 |
"Drei Jahre meines Lebens, die ich vergesse" |
2021, drei Fotos. Ein Konzept von Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft eines Menschen, wenn man sein Leben nur durch bedeutende Gegenstände auf einer Tischplatte zeigt. |
| 60 |
Moving-Poetry |
2021, Video 2'27, eine Mischung aus Nr. 59 und Nr. 56. Als Video mit weißen animierten Sätzen auf einem schwarzen Hintergrund dargestellt. |
| 61 |
"Hug the Void" |
2021, Audio 19'44 Minuten, eine Verarbeitung des Todes meines Vaters in diesem Jahr, es wurde als eine subjektive Wahrnehmung Farbe Blau dargestellt, von Maggie Nelsons Bluets stark beeinflusst. |
| 62 |
Feng Baden-Baden |
2021, Video 2'18 min, eine Kollaboration mit einem Kommilitonen. Im Video gibt es keinen besonderen Sinn, es wurde aber in Baden-Baden Kunsthalle 2021/2022 ausgestellt. |
| 63 |
Feng Baden-Baden DJ |
2021, Video ca. 2 Stunden für ein DJ Set der Kommilitone von Nr. 62, nur weniger Inhalt und mehr kitschige Video-Effekte. |
| 64 |
Küsse-Aufnahmen |
2021, zwei Videos: 12'39 min, 2'55 min. Ein Video-Performance, in der ich eine weiße Papierrolle (an der Wand geklebt) bis zum Boden küsse, während ich meine Lippen mit rotem Lippenstift vor jedem Kuss bemalte. |
| 65 |
Urbi et Orbi-Vivat! |
2022, Video 10'54 min, eine Archiv-Recherche von Tagesschau-Sendungen am 25. Dezember seit ca. 1995. |
| 66 |
"Urbi et Orbi-Vivat!" gekürzt |
2022, Video 4'52 min, gleich wie davor, aber kürzer, Screening beim Filmfest Bremen 2022 als Teil eines offenen Programms. |
| 67 |
"Drei Jahre meines Lebens" |
2022, 10 Seiten Text, publiziert 2022 in der Mini-Lit-Reihe von Literaturkontor Bremen, der Text entstand aus dem Konzept von Nr. 59 dieser Tabelle. Ein autobiografischer Text mit mehreren Kurzgeschichten wurde zweimal öffentlich vorgelesen. |
| 68 |
Faden-Draht Skulptur |
2022, zwei digitale Fotos, davor ein Objekt aus Metalldraht und rotem Garn. Ich folgte der Idee, einen Satz aus Garn auf mehreren Schichten von Draht zu befestigen, so dass dieser Satz zu einem Objekt wird. Der Satz lautete "I am sure". |
| 69 |
A story of a scream |
2022, eine Seite Text, kurze Beschreibung meiner Unsicherheit als Mensch bzw. Künstlerin, ausgestellt im Rahmen der Hochschultage 2022 bei Temporary Spaces Klasse. |
| 70 |
Video-Präsentation |
2022, Video 6'47 Minuten. Eine aufgenommene Präsentation, die ich als Video zeigen wollte, weil ich zu nervös war, in Echtzeit zu präsentieren. |
| 71 |
Vater-Video mit sentimentalem Wert |
2022, Video 8'07 Minuten, Ausschnitte aus VHS-Videoarchiv meiner Kindheit. Ein Anfang von Nr. 152 und Nr. 188. |
| 72 |
Daydreaming Sequenz |
2022, Video 2'41 Minuten, Anfang von Nr. 146. |
| 73 |
Documenta 15 Vertrag |
2022, eine Seite Text, es entstand vor Eröffnung der Documenta 15 im Rahmen eines Workshops mit ruangrupa. Der Text wurde vor ruangrupa vorgelesen, sie nahmen meinen ausgedruckten Text mit und sagten, sie möchten ihn in der Küche ausstellen. Es wurde präsentiert bei den Hochschultagen 2022 in der Temporary Spaces Klasse. |
| 74 |
Relax-Ideen |
2022, vier digitale Seiten, bebilderter Text, entstand im Zusammenhang mit Nr. 73. |
| 75 |
Sonnenblumenkerne |
2022, ein Foto, ursprünglich als Sonnenblumenkerne-Installation gedacht. Die Installation war Ausdruck meiner künstlerischen Unsicherheit, doch kurz vor Eröffnung der Ausstellung musste ich meine Installation schnell verschwinden lassen, weil es dem Image der Klasse laut Asli schaden könnte. |
| 76 |
Destructive Art Video |
2022, Video 1'19 Minuten, Umwandlung von Nr. 8 in ein Video. |
| 77 |
Creative Art Video |
2022, Video 1'18 min, eine Umwandlung von Nr. 8 in ein Video, ausgestellt bei den Hochschultagen 2022 in der Temporary Spaces Klasse. |
| 78 |
"Fragen zur Kunst" Videoansicht |
2022, Zwei-Kanal Videoinstallation, ein Zusammenspiel von Nr. 8, Nr. 76 und Nr. 77, ausgestellt als Ersatz für Nr. 75 bei der Hochschultage 2022, Temporary Spaces Klasse. |
| 79 |
"I like your work please jerk" |
2022, ein Konzept, basierend auf meiner Forschung studentischer die Kunstszene an der HfK, als ein soziales Konstrukt mit einem besonderen Fokus auf soziale Machtspiele. |
| 80 |
"I like your work please jerk" |
2022, vier Fotocollagen, gleich wie Nr. 79, wurden als Fotos in den Nachrichten der HfK Bremen Mai oder Juni oder Juli 2022 veröffentlicht. |
| 81 |
"I like your work please jerk" Dictionary |
2022, eine Seite Text, gleich wie Nr. 79, ausgestellt an den Hochschultagen, 2022 Temporary Spaces Klasse. |
| 82 |
"I like your work please jerk" Video |
2022, Video 1'31 Minuten, kitschige rosa Buchstaben bilden den Satz \“I Like\”, der immer wieder auftaucht und verschwindet, ausgestellt an den Hochschultagen 2022, Temporary Spaces Klasse. |
| 83 |
"I like your work please jerk" Installation (Video) |
2022, 11 Teddybären, ca. 55 cm je, eine elektronische Konstruktion mit einem eingebauten Lautsprecher, das Video ( Nr. 82 ) auf einem Monitor präsentiert. Das Konzept blieb gleich wie bei Nr. 79. Die Installation wurde an den Hochschultagen 2022, Temporary Spaces Klasse ausgestellt. |
| 84 |
"Acceptable Levels of Suffering" |
2022, eine Seite Text, einige Gedanken zu ambivalenten Gerechtigkeiten wie Gendern für blinde Menschen und Klimawandel und Arbeiter im wirtschaftlichen Sektor. |
| 85 |
Gendern für Blinde Sequenz |
2022, Video 0'11 Minuten, visuelle Präsentation von Nr. 84. |
| 86 |
Buchstaben-Bilder |
2022, neun digitale Fotocollagen, alle Objekte auf den Fotos wurden inhaltlich durch Text ersetzt, der sich an den Grenzen der Gestalten hielten. |
| 87 |
point of (end) shame |
2022, eine Fotoserie, in der zu sehen ist, wie ich versuchte, einen Spiegel zu zerbrechen. Mein Antrieb, somit der Angriff Russlands am 24. Februar 2022 erst einmal zu verdauen. Der Spiegel wurde zum Schluss mit künstlichem Blut übergossen. Das Foto kann man im EMAF 35 Katalog finden. |
| 88 |
EMAF 35 Prototyp |
2022, eine Fotoserie, in der meine Ausstellungsvorstellungen von Nr. 87 visualisiert wurden. |
| 89 |
Skizzen vor EMAF 35 |
2022, vier digitale Fotocollagen, Prototypen für die räumliche Umsetzung der Nr. 87. |
| 90 |
point of (end) shame ver.1 |
2022, Video mit Ton 1'53 Minuten. Drei Split-Screen Videos: ich übergieße meinen Kopf mit künstlichem Blut aus einem Kochtopf (rechts), ein Mann, von hinten gefilmt, tanzt mit VR-Brille (Mitte), ich hammere auf die Spiegeloberfläche (rechts). Es sind Tropfen, flüstern, Radiogeräusche und russische Hymne zu hören. |
| 91 |
point of (end) shame ver. 2 |
2022, eine Installation aus drei auf dem Boden liegenden Spiegeln und einer Kanal-Videoprojektion mit Ton, 1'53 Minuten. Es ist ein bewölkter Himmel zu sehen, der durch vier immer wieder wiederholte Sätze, die ineinander übergehen, verdeckt bleibt. Es ist nur Windgeräusche zu hören. Die Installation wurde im Rahmen von EMAF 35, Haus der Jugend, 2022 ausgestellt. |
| 92 |
Skizze an Zweifeln |
2022, eine Fotocollage, ein relativ gleiches Konzept wie bei Nr. 75. |
| 93 |
Hairy Brain Video |
2022, Video mit Ton 1'17 Minuten, ein animiertes Foto von Nr. 26 mit Radiogeräuschen. |
| 94 |
Cogito ergo summ |
2022, Video mit Ton 4'07 Minuten, eine Referenz an Descartes cogito ergo sum. Ich trieb die Descartes’ These ins Absurde und änderte den Satz auf cogito ergo summ summ summ, den ich mit Sonnenblumenkernen auf dem Boden bildete. Auf dem Video ist zu sehen, wie ich diesen Satz langsam staubsauge. |
| 95 |
Behaarte Ventilatoren |
2022, ein bearbeitetes Ready Made bestehend aus zwei Stehventilatoren und ca. 100 künstliche Haarsträhnen in Pink und Grün darauf aufgeklebt. |
| 96 |
Vordiplom ver. 1 |
2022, zwei Collagen, raumbezogene Prototypen für die Ausstellung. |
| 97 |
Rote Fotos |
2022, mehr als 100 Fotocollagen. Als Grund nahm ich Fotos aus meiner fotografischen Vergangenheit (Nr. 1), \“schnitt\” aber darauf abgebildete Menschen raus und deckte sie mit roten Farben ab. Dies machte ich aus dem gedanklichen Hinweis, dass ich mich an diese Menschen nicht mehr erinnere, weder deren Namen noch Geschehnisse, obwohl wir eng zusammen waren. |
| 98 |
Vordiplom ver. 1 |
2022, eine Rauminstallation bestehend aus Nr. 93, 94, 95, 97 und zerschnittene Kleidung auf dem Boden. Obwohl ein Zusammenspiel aus allen Objekten erzeugt wurde, änderte ich meine Präsentation vollständig auf Nr. 99 eine Nacht vor meinem Vordiplom. In meinem Vordiplom wollte ich darstellen, wie unzuverlässig ein Gedächtnis ist. Durch Referenz zu cartesianische Realität und cogito ergo sum wollte ich so darüber philosophisch debattieren, ob man immer noch laut Descartes existiert, wenn man an Amnesie leidet. |
| 99 |
Vordiplom ver. 2 |
2022, eine Zwei-Kanal Videoprojektion mit Ton in Loop. Es sind nur die langsam erscheinenden Sätze über die Ambivalenz der Erinnerung in weiß zu sehen, die langsam den ganzen Raum überfluten. Der Tonspur von einem nervösen Aufpoppen der Luftpolsterfolie fügt eine \“Nervössein\” Ebene dem Werk hinzu. Es wurde als Vordiplom an der HfK Bremen, im Nebenflut, im November 2022 ausgestellt. |
| 100 |
Vordiplom Dokumentation |
2022, Video mit Ton 0'56 Minuten. |
| 101 |
Ein zerkautes Werk |
2022, drei Seiten Text, der sich mit Kunstszene-Knigge auseinandersetzt. |
| 102 |
Auge in den Mund, Mund ins Auge |
2022, zwei Collagen, die Bilder darstellen, in denen ich auf meinem Gesicht statt meinen Mund mein Auge habe. Es wurde als Symbol der gewaltsamen Schweigens gedacht. |
| 103 |
Ich esse! ver. 1 |
2022, Video mit Ton 6'03 Minuten. Es wurde eine Fehlfunktion anhand eines schädlichen Essverhaltens untersucht. Auch figurieren dort Frames von Nr. 102. |
| 104 |
Ich esse! ver. 2 |
2022, Video mit Ton 6'22 Minuten, gleich wie Nr. 103 mit ästhetischen Veränderungen. |
| 105 |
UkrAoke |
2022, zwei Seiten Text, ein Konzept für eine Reihe an Veranstaltungen zum Karaokesingen, die in beweglichen (z. B. in einem Bus) und temporären Räumen (z. B. eine schnell gebaute Bühne) stattfinden. Es war sowohl für ukrainische Geflüchtete als auch für Stadtbewohner. Ziel des Projekts war es, durch das gemeinsame Singen ukrainischer (Volks-)Lieder eine Art interkulturellen Kontext zu schaffen, in dem sich die Beteiligten gegenseitig frei als Menschen erleben könnten. Es war für mich in diesem Projekt wichtig, eine Möglichkeit zu eröffnen, eine mögliche traumatische Belastung durch Gesang zu verarbeiten. |
| 106 |
Webseite |
2022, eine Collage, Ideen zu Möglichkeiten künstlerischer Webpräsenz. |
| 107 |
I am so preoccupied with the goal of becoming a dictator |
2022, fünf Seiten Text, ähnlich zu Nr. 101, aber diesmal mit mehr Kapiteln und "Künstler" durch "Dictator" ersetzt, später nie weiterentwickelt. |
| 108 |
"Let yourself bloom" |
2022, eine Seite Text, ein Konzept für Hochschultage 2022. |
| 109 |
Poster für Hochschultage |
2022, drei Collagen. |
| 110 |
let yourself bloom |
2022, Video mit Ton 0'30 Minuten, als ein Trailer für Hochschultage 2022 gedacht. |
| 111 |
Leih ein (R)Ohr |
2022, drei digitale Collagen, gedacht als ein Konzept für die Zusammenarbeit zwischen GEWOBA und HfK Bremen. Es ging darum, dass die von der Stadtmitte entfernteren Bremer Stadtteile künstlerisch bespielt werden. Meine Idee war es, zwei "Ohren" aus Metallröhren zu bauen und durch die eingebauten Mikrofone und Lautsprecher durch "Umgebungsgeräusche" zwei voneinander entfernte Stadtteile miteinander zu verbinden. |
| 112 |
Leih ein (R)Ohr Text |
2022, ein Gedicht (eine Seite) über meine Eindrücke von einer der Stadtteile, die in dem Projekt Nr. 111 vorkommen. Das Gedicht wurde in der Publikation "Aktiv dran vorbei", 2024 veröffentlicht. |
| 113 |
Sinfonie in C-Moll |
2022, neun Seiten Text, es handelt sich um meine Tätigkeit als Freiwillige für ukrainische Geflüchtete, die ich in Betreuung hatte (insgesamt 13 Menschen gleichzeitig). Der Text wurde als vier klassische Sätze einer Sinfonie aufgebaut. Der Text wurde vorgelesen am Friendly Friday in Bremen Walle, 2022. |
| 114 |
Lesung am Friendly Friday |
2022, ein Video mit Ton, 39’27 Minuten, eine Aufnahme meiner Lesung auf mein Handy aufgezeichnet. An dem Abend wurden "Drei Jahre meines Lebens" (Nr. 67) + "Sinfonie in C-Moll" (Nr. 113) vorgelesen. |
| 115 |
Lesetipp |
2022, eine Seite Text, eine Empfehlung Babels „Reiterarmee“ zum Lesen. Im Literaturmagazin Bremen 2022 publiziert. |
| 116 |
Auf den Ruinen der russischen Seele |
2022, zwei Seiten Text, eine Auseinandersetzung mit "„Russen-Schmerz“" zum Kriegsbeginn. Der Text wurde im Literaturmagazin Bremen 2022 veröffentlicht. |
| 117 |
Absagen-Archiv |
2022, eine Präsentation, zehn digitale Seiten. Ich fing an, alle möglichen Absagen in meinem Postfach zu sammeln, beginnend mit meinem Ankommen in Wien im Februar 2017. Ich bekam eine Idee, aus diesem Archiv ein Werk zu machen. |
| 118 |
Bekehrung eines Geistes |
2023, fünf Seiten Text, eine literarische Auseinandersetzung mit einem Heimatverlust. |
| 119 |
discussion on a blank page |
2023, fünf Seiten Text. Im Rahmen des Seminars "Less is Enough" und der Vorbereitung der gleichnamigen Publikation, präsentierte ich meinen Beitrag: eine leere Seite. Es entstand eine heftige zweistündige Diskussion in der Klasse mit polarisierten Meinungen darüber, ob ich so etwas machen darf oder nicht. Im entstandenen Text habe ich diese Diskussion literarisch und grafisch zusammengefasst. Diese Zusammenfassung wurde ein Teil der Publikation "Less is Enough", Temporary Spaces Klasse, 2023. |
| 120 |
Flyer-Poster |
2023, eine digitale Collage als Ausstellungsposter und ein Booklet in Kreuzworträtsel-Form, gedacht für eine Ausstellung von Temporary Spaces Klasse im Februar 2023 "Cases of spaces" in Top_eV_Berlin. |
| 121 |
Phlegma |
2023, vier Seiten Text, eine Auseinandersetzung mit Worpswedes Vergangenheit in der NS-Zeit. |
| 122 |
Worpswede: Zwei Szenen |
2023, fünf Seiten Text, gleiche Idee wie bei Nr. 121. |
| 123 |
Laura Palmers Beerdigung |
2023, drei Seiten Text. Ich war beeindruckt von Twin Peaks und wollte daher Twin Peaks in nach Worpswede verlegen. |
| 124 |
Worpswede ver.1 |
2023, Video mit Ton 3’45 Minuten. Eine visuelle Untersuchung des Ortes anhand von Ideen der Nr. 121 und Nr. 123. |
| 125 |
Worpswede ver. 2 |
2023, Video mit Ton 4’27 Minuten. Statt Menschen habe ich nur Worpsweder Statuen als lebendige Gestalten gefilmt. Als Audiosequenz stellte ich einen Mix aus Opernarien her und somit fingen die gefilmten Statuen plötzlich zu "singen" an. |
| 126 |
Poster Hochschultage |
2023, fünf Collagen, ein neues Konzept für Hochschultage 2023. |
| 127 |
Gewoba ver. 2 |
2023, 12 Seiten Präsentation, weitere Ideen für Gewoba Projekt. |
| 128 |
Gewoba Werk ver. 1 |
2023, Video mit Ton 2’50 Minuten. Ich fuhr zu einem der entfernten Stadtteile am Sonnenuntergang, wähle mir ein Hochhaus und filmte das Haus von der Straße für eine Stunde. Dabei haben mich mehrere Leute angesprochen und teilten mit mir deren Lebensgeschichten, weil sie vielleicht dachten, dass ich Journalistin bin. Durch Video-Editing habe ich den Hintergrund um das Hochhaus ausgeschnitten und schwarz gemacht. Auf dem entstandenen Video ist eine der Lebensberichte einer Passantin zu hören, während die Lichter in den Fenstern des Hochhauses langsam begannen zu leuchten. |
| 129 |
Gewoba Werk ver. 2 |
2023, Video mit Ton 3’01 Minuten, das gleiche wie Nr. 128, nur ein wenig verlangsamt und die Passanten-Erzählungen wurden durch Umgebungsgeräusche ersetzt. Das Werk wurde bei der Eröffnung von Halle 1 an der HfK Bremen 2023 präsentiert. |
| 130 |
"Welcome to a happy life now and (for)ever)" |
2023, gedacht als fliegende Poster neben dem Video von Nr. 129. |
| 131 |
"Notizen aus einem weiteren Exil" |
2023, sechs Seiten Text. |
| 132 |
"point of (end) shame" Text |
2023, zwölfseitige Präsentation, eine Einordnung und längere Beschreibung von Nr. 87, 90 und 91. |
| 133 |
"Ulysses Pact" Berlin Version |
2023, großformatige Videoinstallation (ca. 4 × 6 Meter) mit Ton 5’46 Minuten. Es war ein raumbezogenes Werk, das sich mit der Unmöglichkeit einer Selbstliebe befasste. Auf einem Video mit invertierten Farben (schwarzer Hintergrund, eine Gestalt in lila) schminkte ich mich mit rotem Lippenstift, küsste meine Handfläche und berührte mich mit der vom Lippenstift roten Handfläche meinen Körper. Ich versuchte, meinen Körper damit mit meinen Küssen zu bedecken. Das Werk wurde im Wasserspeicher Berlin 2023 in einer internationalen Ausstellung mit Temporary Spaces Klasse ausgestellt. |
| 134 |
eine Beschreibung |
2023, ein ASCII Bild mit Werkbeschreibung, für "Ulysses Pact" Nr. 133 benutzt. |
| 135 |
"Ulysses Pact" Trailer |
2023, Video mit Ton 1’42 Minuten. Eine Dokumentation von Nr. 133. |
| 136 |
"Ulysses Pact" Original |
2023, Video mit Ton 5’59 Minuten, eine Originalaufnahme ohne Inversion von Nr. 133. |
| 137 |
Wasserspeicher Dokumentation |
2023, Video mit Ton 10’39 Minuten, ein Videorundgang durch die ganze Ausstellung. |
| 138 |
88 Steinplatten |
2023, 88 Fimo-Platten in A6 Größe, mit einem in die Platten eingeritzten wütenden Text über systematische Gewalterlebnisse, dazu wurden auch Zeitangaben eingeritzt, als ob es einen Tonspur aus einem Editing-Programm (z. B. 00: 00: 54: 23) stammen würde. |
| 139 |
Untitled |
2023, Video mit Ton 5’43 Minuten, ein Versuch, den Text von Nr. 138 mit dem Video von Nr. 64 zu verbinden. |
| 140 |
Friedhofsprojekt |
2023, eine Seite Text. Ein Paar Ideen, um Kunst auf die Friedhöfe zu bringen und somit eine Erinnerung an einen verstorbenen Menschen weiterzudenken, als ein Grabstein mit Ziffern und Buchstaben. |
| 141 |
Der Teufelskreis von Verwerfung und Bestattung |
2023, zwei Seiten Text, ohne Thema. |
| 142 |
Ungleich-gleich |
2023, vier Seiten Text, Überlegungen zur Ambivalenzen der Gerechtigkeit. |
| 143 |
Untitled |
2023, zwei Fotos von Nr. 1 neu editiert und neu gedacht. |
| 144 |
Haar-Malerei |
2023, 80 × 100 cm, Acryl auf Leinwand mit aufgeklebten Haarsträhnen. |
| 145 |
Untitled |
2023, ein Video mit Ton 4’18 Minuten. Eine Weiterentwicklung von der ersten Version meines Vordiploms (Nr. 98). In dem Video auf einem schwarzen Hintergrund tauchen im Life-writing Modus verschiedene Sätze, begleitet von Computer-Tastatur Geräuschen. Zu den getippten Sätzen tauchen immer wieder verschiedene Objekte mit Haarsträhnen bedeckt, z. B. ein Fotorahmen, ein Buch, ein Strauß in der Vase. |
| 146 |
Untitled |
2023, Video mit Ton 10’24 Minuten. Das Video besteht aus Nr. 72, 145 und meine Augen aus Nr. 3 (animiert und editiert). |
| 147 |
Trailer von mir über mich |
2023, Video mit Ton 1’35 Minuten. Ich bewarb mich wieder an mehreren Kunsthochschulen, da ich aus Bremen weg wollte. Jedoch nervte mich, dass ich eine Mappe erstellen soll. So entstand dieses Video, in dem ich über meine Unfähigkeit und Unsicherheit, eine Mappe zu erstellen, lustig mache. |
| 148 |
eine "rote" Wand an |
2023, ein Ausstellungskonzept, in dem ich die hundert Vordiplom-Fotos Nr. X. als eine großformatige Wand zusammengesetzt werden wollte. |
| 149 |
Memo |
2023, ein Notizbuch A5, zehn Fotocollagen und Text. Diesmal habe ich rote Gestalten aus Nr. X und Nr. 148 ausgeschnitten und in mein Notizbuch aufgeklebt. In leeren, ausgeschnittenen Stellen schreib ich meine wenigen Erinnerungen an die Menschen, die auf diesen Fotos zu sehen waren. |
| 150 |
Transparenz |
2023, ein A4 Bilderrahmen, bedrucktes Transparentpapier, Blütenblätter. Ich habe die ausgeschnittenen Fotos aus Nr. 149 abgeklebt, eingescannt und auf transparentem Papier gedruckt. Danach legte ich Blumenblätter hinter dem Papier an die leeren Stellen, scannte es und rahmte das Bild ein. Ich wollte die Serie weiterentwickeln und installativ mit Röntgenfilmbetrachter beleuchten und ausstellen. |
| 151 |
Sammelsurium |
2023, 22 Seiten Portfolio mit Texten, Bildern und Verlinkungen. So wie bei Nr. 147 war es ein genervtes Versuch meines Portfolios. Es wurde wieder zu einem Werk. In diesem Portfolio habe ich noch sechs weitere Portfolio - Versuche verlinkt, die jeder für sich selbst je nach Geschmack wählen durfte. |
| 152 |
Untitled Childhood ver. 1 |
2023, Video mit Ton, 19'48 Minuten. Meine Mutter hat meine Kindheit regelmäßig gefilmt, auch die Momente, an denen meine Eltern mit mir zusammen bei verschiedenen Dorfpartys heftig gefeiert haben. Als ich 2017 nach Wien ausgewandert war, konnte ich diese Aufnahmen von VHS-Kassetten digitalisieren. So fand ich hundert Stunden verschiedenen, oft absurden Aufnahmen aus meiner Festplatten und folgte dem Blick meiner Mutter, mal distanziert, mal gemein, mal zart. |
| 153 |
Fetzen ver. 1 |
2023, Video mit Ton und Text als Untertitel, 11’02 Minuten. Ich nutzte mein Performance-Video mit Küssen (Nr. 64), um über von mir erlebte häusliche Gewalt durch meine Mutter zu erzählen. Im Video sind Umgebungsgeräusche, gemischt mit mein beruhigendes Summen zu hören. Das Video wurde im Rahmen der Hochschultage 2023 in der Klasse von Julika Rudelius gezeigt. Sofort danach brach ich Kontakt mit meiner Familie ab. |
| 154 |
Briefumschlag |
2023, ein Briefumschlag mit einem Brief an meine Mutter, den ich zusammen mit Nr. 153 ausstellen wollte. |
| 155 |
fine-f.art ver. 1.0 |
2023, Webseite, eine neue Entwicklung meiner Webpräsenz. |
| 156 |
Pixel-Selbstporträt |
2023, ein digital gezeichnetes Bild, ein Selbstporträt, den ich als Künstlerin Bild für meine Webseite Nr. 155 nutze. |
| 157 |
Interview |
2023, Audio 28’46 Minuten, ein Interview mit mir von Katharina Guleikoff, veröffentlicht auf zahlreichen Plattformen von Literaturkontor Bremen. |
| 158 |
Bremer Zine |
2023, eine Lesung mit einem kleinen performativen Element. Ich las den Text Nr. 67 vor, den ich davor vollständig handschriftlich in mein Notizbuch geschrieben habe. Während ich es las, reißte ich den handgeschriebenen Text aus meinem Notizbuch aus und warf es in einen neben mir stehenden Mülleimer. |
| 159 |
Interview |
2023, Audio 8’42 Minuten, geführt von Deutschlandfunk Kultur. Ich sprach über meine Abneigung zum aktuellen russischen Angriffskrieg, meine Tätigkeit als Freiwillige und über meine zerbrochene Spiegel von Nr. 87. Es wurde im Radio gesendet und ist im Archiv und auf Instagram von Deutschlandfunk Kultur zu finden. |
| 160 |
Interview in Bremen |
2023, Audio 6’47 Minuten, mit Bremen Zwei durchgeführt und durch Radio gesendet. |
| 161 |
Auf dem Weg |
2023, zahlreiche Audioaufnahmen je 20-30 Minuten meiner Umgebung auf dem Weg nach Hause in Bremen, bis mein Mann mich zuhause begrüßt hat. |
| 162 |
Ulysses Pact Bremer Version |
2023, eine Installation mit einem Spiegel und Videoprojektion (5’46 Minuten, Loop). Eine Übersetzung meiner großformatigen Videoprojektion aus Wasserspeicher in Berlin (Nr. 133), jedoch dachte ich diesmal an den durch die Geschichte wechselhafte Gestalt von Homers Sirenen (Odyssee). Bei Homer waren Sirenen als Vögel mit Frauengesichtern beschrieben, jedoch danach wurden sie von Meerjungfrauen romantisiert. Der Spiegel in meiner Installation lag auf dem Boden und die Videoprojektion war auf die Spiegeloberfläche gerichtet, so dass an der Decke des Raumes eine vergrößerte "Projektion" meines Videos. Es wurde an den Hochschultagen 2023 an der HfK Bremen mit Temporary Spaces Klasse ausgestellt. |
| 163 |
Untitled |
2023, Video mit Ton, 9’14 Minuten. Meine voyeuristischen Videoaufnahmen der Familie meines Mannes. |
| 164 |
Gewaltige Träume |
2024, 82 Zeichnungen, diverse Materialien. Es handelte sich um eine Untersuchung meiner Gewaltvorstellungen, nur imaginiert, manchmal ziemlich pervers. |
| 165 |
haarige Fotos |
2024, 21 gescannte Fotos mit meinen abgeschnittenen Haaren. So wie in Nr. 97, füllte ich die Ausschnitte auf den ausgedruckten 10 × 15 Fotos mit meinen vor kurzem abgeschnittenen roten Haaren, die ich sofort eingescannt habe. Die Fotos selbst editierte ich in schwarz-weiß, so dass die roten Haare in leeren Stellen besonders bunt wirken. |
| 166 |
Portfolio |
2024, 42 eingescannte Portfolioseiten in schwarz-weiß mit unterschiedlichen Randnotizen und Korrekturen mit rotem Stift, die zu keiner Erklärung/Werkbeschreibung beitragen. |
| 167 |
Wut-Buch |
2024, 22 A5 Skizzen, mit rotem Faden zusammengebunden. Ich fühlte mich wütend (das passierte häufiger, seit dem Kontaktabbruch mit der Familie) und zeichnete. Es entstanden nur Ritze, Risse und gedruckte Linien auf dem Papier. Als ich mich ruhiger fühlte, nutzte ich die auf dem Papier entstandenen Formen und spielte mit Worten in Plätzen dazwischen. |
| 168 |
Text ohne "Ich" |
2024, neun Seiten Text, zum ersten Mal ohne Ich-Bezug, auch ohne Thema, aber irgendwie mythologisch und religiös. |
| 169 |
Gewalt-Analyse |
2024, eine Seite eines Schemas. Meine Untersuchung des Gewalt ging weiter, ich versuchte schematisch nachzuvollziehen, warum Menschen es tun und warum sie es nicht tun. |
| 170 |
Geständnisse Text |
2024, sechs Seiten Text, eine neue Annäherung von mir erlebten häuslichen Gewalt. |
| 171 |
last seen recently |
2024, zwölf Poster-Entwürfe für die Ausstellung \“last seen recently\” von Julika Rudelius Klasse im Künstler: innenhaus Bremen im Winter 2025. |
| 172 |
Untitled |
2024, Acryl, schwarzer Textmarker auf Leinwand (2m × 1, 5m). Gedankenfluss in allen drei Sprachen, die ich beherrsche, auf einer farbigen Oberfläche. |
| 173 |
Katze |
2024, ein bearbeitetes Foto einer gestorbenen Katze als Andenken für die Besitzerin. |
| 174 |
Ode an ein Biest |
2024, zwei Seiten Text, bebildert mit Werken von Francisco de Goya, Lucas Cranach und Odilon Redon. Meine erste Annäherung der Akzeptanz von Aggression, die ich in mir verspüre. |
| 175 |
Ad hoc |
eine Performance ca. 20 Minuten in der Klasse Julika Rudelius. Ich summte irgendein Lied und verteilte dabei auf dem Boden meine Gewalt-Zeichnungen von Nr. 164. An der Wand klebte ich den Text Nr. 174 im A3-Format. |
| 176 |
Ad Hoc im Dachboden |
2024, ein Video mit Ton, 9’56 Minuten, das gefilmte Performance in meinem Dachboden als Vorbereitung zu Nr. 175. |
| 177 |
Ohrfeigen |
2024, drei Seiten Text, nachdem ich mir selbst zwei Minuten lang Ohrfeigen gegeben habe. |
| 178 |
Ohrfeigen |
2024, ein Video mit Ton, 18’49 Minuten. Ich zog ein weißes Kleid an, ich ging auf den Dachboden mit einem Topf voll von künstlichem Blut, ich schaltete meine Kamera an und filmte, wie ich meine Hände im Topf mit roter Farbe befeuchte und mir sofort danach mit diesen Händen Ohrfeigen gebe. Am Ende grinse ich in die Kamera mit einem von der Farbe und den Schlägen roten Gesicht. |
| 179 |
Gewalt-Konzept |
2024, eine Seite Text. Ich dachte, ich war nie eine Gewalttäterin und so kann ich mir das nicht vorstellen, was ein Mensch bei der Gewaltausübung empfindet. So hatte ich eine Idee, mit Menschen erst einmals zu sprechen, die es getan haben: z. B. Söldner oder reale/bestrafte Täter. Mich interessierten vor allem die moralischen Ambivalenzen und die schwarz-weiße Art und Weise, wie man auf Gewalt als Gesellschaft blickt. |
| 180 |
Skizze einer Familie |
2024, ein 14 Seiten Text, in dem ich die Familie meines Mannes beobachtet habe und über ihre Verhältnisse, Patterns und Dynamiken spekuliere. |
| 181 |
Monopol |
2024, ein Notizbuch mit diversen Ausschnitten aus Monopol-Magazin. Ein Projekt, in dem ich verschiedene absurde Zeilen aus Monopol Magazinen gesammelt, ausgeschnitten und in einen Notizblock geklebt habe. |
| 182 |
Karneval im Regio Bahn |
2024, Audio 33’49 Minuten. Ich fuhr um fünf Uhr in der Früh im Karneval von Düsseldorf nach Frankfurt in einem Regionalbahn, um die Städelschule Rundgang zu besuchen. Vor mir saßen zwei \”Pärchen\”, die betrunken und horny waren. Nachdem ein \”Pärchen\” auf der Toilette des Regionalbahnes zusammen verschwand, startete ich eine Audioaufnahme der kinematografischen Situation, wie der Junge aus dem zweiten \“Pärchen\” immer wieder das Mädchen darauf anspricht, wie die beiden einen schönen Sex bald haben werden. Auf der Aufnahme ist auch zu hören, wie alle in Koblenz aussteigen und der Junge aus dem zweiten \“Pärchen\” das Mädchen dafür beschimpft, dass sie ihm Hoffnung gab, dass sie miteinander schlafen, und dass er jetzt zurück nach Köln muss, weil sie ihn nicht nach Hause in Koblenz eingeladen hat. |
| 183 |
Underton(e) |
2024, ein Video mit Ton, 5’43 Minuten. Ich editierte ein Video aus 88 Fimo-Steinplatten von Nr. 138 und legte als Audio meine Stimme auf, die auf Russisch den eingeritzten Text vorgelesen hat. Im Hintergrund spielt eine fröhliche Salsa-Musik. Nur durch das Lesen von eingeritzten englischen Text auf Steinplatten kann man außerhalb des russischsprachigen Publikums verstehen, worum es geht. |
| 184 |
Pera Museum ver. 1 |
2024, ein Video, 2’01 Minuten. Für die Ausstellung mit Temporary Spaces Klasse im türkischen Pera Museum hatte ich die Aufgabe, mehr als 500 PDF-Seiten eingescannten Notizen aus der Türkei-Recherche-Reise meiner Kommilitonen zu einem eigenen Werk zu machen. Jedoch war es auch wichtig, mit den Notizen und deren Autoren respektvoll umzugehen, ohne meine eigene Stimme zu verlieren. Diese Version stellt ein schwarz-weißes Video mit 20 Split Screens, in dem mein digitales Durchblättern dieser eingescannten Notizbücher zu sehen ist. |
| 185 |
Pera Museum ver. final |
2024, ein Video mit Ton, 11’01 Minuten. Das Konzept von Nr. 184 wurde in diesem Video umgesetzt. Diesmal jedoch entwickelte sich mein Video zu der Bildschirmaufnahme meines Durchblätterns durch alle über 500 eingescannten Seiten der Notizbücher. Während ich die Bildschirmaufnahme machte, hörte ich unterschiedliche Musik und summte mit. Dabei las ich einen englischen Text vor, den ich selbst verfasst habe. Das Video wurde in Pera Museum in 2025 als Teil von \”Pera Reverse\” ausgestellt. |
| 186 |
venetian trash |
2024, ein Video mit Ton, 5’24 Minuten. Mit der Julika Rudelius Klasse fuhr ich zum ersten Mal zur Venedig-Biennale. Dabei hatten wir als Klasse ein Projekt, ein Werk über die Müllentsorgung in Venedig herzustellen. In dem Video mit zwei Split Screens sind diverse Arten von Müllentsorgung in Venedig zu sehen und zu hören. |
| 187 |
Rotes Video |
2024, ein Video mit Ton, 7’24 Minuten. Ich kaufte mir ein rotes Kostüm, das aus mir eine rote Gestalt machte. Auf dem schwarzen Hintergrund kann man verschwommen die verlangsamten Bewegungen dieses roten Wesens unter verzerrter Musik zu sehen. |
| 188 |
Untitled Childhood |
2024, ein Video mit Ton, 12’32 Minuten. Eine neue Version des VHS-Videoarchiv meiner Kindheit. Diesmal habe ich die Sprache vollständig weggelassen und mich auf eher mystische, verzerrte und absurde Aufnahmen konzentriert. Das Video wurde als Teil der Ausstellung mit der zusätzlichen Präsentation von Nr. 208 und Nr. 178 an den Hochschultagen 2026 im HfK Bremen ausgestellt. |
| 189 |
Zeichnungen |
2025, 15 Zeichnungen mit diversen Techniken und Formaten. Ohne Thema. |
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Ölkreide Zeichnungen |
2025, zwei Ölkreide Zeichnungen 20 × 20 cm. Ohne Thema. |
| 191 |
Ein Zyklop |
2025, Acryl auf ovalförmigen Karton, 15 × 40 cm. Ohne Thema. |
| 192 |
Brotschriften |
2025, ein Video mit Ton, 2’27 Minuten. Ich kaufte ein frisch gebackenes Brot und wollte es ausprobieren, darauf mit einem Stift zu schreiben. Die Versuche wurden aufgezeichnet, die beschrifteten Brotstücke danach gegessen (auch aufgezeichnet). Daraus entstand ein Video mit zwei Split Screens. Zu hören ist mein Kauen. |
| 193 |
eine Rolle |
2025, ein Text auf 20 × 0, 5 Meter Papierrolle. Der Text in allen drei Sprachen, die ich beherrsche, wurde zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst. Die vorherige schon geschriebene Teile deckte ich immer beim Schreiben ab. |
| 194 |
Hairy Lamp |
2025, eine IKEA Stehlampe mit bunten Haarsträhnen auf dem Schirm befestigt. Ohne Thema. |
| 195 |
Absagen-Teppich ver. 1 |
2025. Für mein Absagen-Archiv aus Nr. X suchte ich eine visuelle Form. So druckte ich alle Absagen aus und schredderte sie in Streifen. Daraus versuchte ich ein Teppich zu flechten. |
| 196 |
Absagen-Teppich ver. 2 |
2025, eine weitere Entwicklung von Nr. 195. Jedoch habe ich diesmal begonnen, alle Absagen mit einem roten Faden zusammen zu nähen. Es sah aus wie eine Narbe oder auch wie ein rotes Teppich of glory. |
| 197 |
Water Walking Ball |
2025, ein zwei Meter großer Water Walking Ball, ein als A4 ausgedrucktes Absagen-Archiv. Die Idee war es, einen Water-Walking-Ball als Grundform für Papier Mache zu nehmen, um auf diesem riesigen Pappmaché-Sphäre alle mehr als 500 Absagen zu kleben. Leider ging die Luft aus dem Water Walking Ball zu schnell raus. |
| 198 |
Meisterschüler Idee ver. 1 |
2025, rote Bestickung auf einem durchsichtigen Stoff, bedruckt mit einem Foto von mir, nackt, von hinten. Ich hatte die Idee, einen Text oder Sätze auf den transparenten Stoff mit dem Druck von lebensgroßen \“nackten Rücken\” verschiedenen Menschen zu sticken. Ich wollte es als eine Art \“Geisterwelt der Terrakotta Armee\” darstellen: Mehrere Menschen auf einem transparenten Stoff fliegen im Raum bei jedem Luftzug. Sie zeigen allen nur ihre nackte Rücken, die das äußern, was sie von vorne verstecken. |
| 199 |
Genähte Malereien |
2025, Leinwände aus Nr. habe ich zuerst mit einem Messer beschädigt und danach wieder mit einem roten Faden zusammengenäht. |
| 200 |
Frames |
2025, ein Video mit zwei Split Screens, 4’35 Minuten. Ich wollte testen, was passiert, wenn man für eine längere Zeit vor einer Handlung einfriert und eine eigene Reaktion beobachtet. Auf dem Video ist ein ruhig liegender Arm auf einem roten Hintergrund zugleich mit den auf diesen Arm gerichteten Augen zu sehen. Nach 30 Sekunden taucht ein zweiter Arm gleicher Person auf, die eine Rasierklinge in der Hand hält. Die Rasierklinge geht näher und näher an den entspannt liegenden Arm, bis sie einen Millimeter davon entfernt ist. Es ist zu sehen, dass dieser Arm alte Narben von mehrmaligen Verletzungen mit solch einem Mittel hat. Nach vier Minuten endet die eingefrorene Handlung. |
| 201 |
ein Wesen |
2025, 40 Seiten bebilderter Text. Ein neuer Versuch, ohne Bezug zum "ich zu schreiben". Diesmal war die Richtung eher Fantasy. |
| 202 |
a german pigeon |
2025, Video mit Ton, 5’07 Minuten. Ein schwarz-weißes Video mit verzerrten Umgebungsgeräuschen, ab und an invertiert. Es gibt einen toten und zerquetschte Taube auf einem Kinderspielplatz zu sehen. Immer wieder tauchen Vogelschwärme am Himmel: sie fliegen weg und kehren zurück. |
| 203 |
fine-f.art ver. aktuell |
2025, ein Update meiner Webpräsenz |
| 204 |
bertha produktions |
2025, ein Video mit Ton, 0’37 Minuten. Auf dem Video ist zu sehen, wie ein Stofftier-Schwein aus IKEA sich im schwarzen Hintergrund ein Loch mit einem IKEA Messer aufschneidet, blickt durch dieses entstandene Loch, lacht und sagt \“bertha productions\”. Dieses Video ist als ein Opening für meine weitere Videowerke gedacht. |
| 205 |
B wie Bertha |
2025, ein Video mit Ton, 0’53 Minuten. Eine Foto-Dokumentation meines Spaziergangs durch Düsseldorf mit meinem Stofftier-Schwein Bertha wurde in einen Film-Trailer umgewandelt. |
| 206 |
BB wie Bertha |
2025, ein Video mit Ton, 1’08 Minuten. Eine ein weiterer Spaziergang mit Bertha, die mit einem Film-Trailer endete. |
| 207 |
Kunstgewalt |
2025, eine unvollendete Videosequenz, die aus Meisterwerken (bis 19. Jahrhundert) mit abgebildeter Gewalt und Gewaltzenen aus diversen Filmen bestand. |
| 208 |
Asche Text |
2025, 21 Seiten Text. Eine philosophisch-traumatische Auseinandersetzung mit Gewalterlebnissen, zum ersten Mal seit dem Kontaktabbruch. |
| 209 |
Per Aspera ad Aspera Text |
2025, neun Seiten Text. Teil meines Diplom-Werks über meine Bewerbungsobsession und Absagen-Archiv. Der Text wurde im Rahmen von meinem Diplom an der HfK im Sommer 2025 mehrmals vorgelesen. Der Text wurde 2026 noch mal lektoriert und in der Koller Ausgabe Nr. 4 publiziert. |
| 210 |
Chorus |
2025, drei Videos je ca. 14 Minuten mit drei verschiedenen Tonspuren. Visuell waren alle Videos gleich: blauer Hintergrund, gelber animierter Text von Nr. 209 auf Englisch. Auf den drei Tonspuren sind drei verschiedene Frauenstimmen zu hören, die den Text ohne Anweisungen und Vorbereitung vorlesen. Die vorlesenden Frauen arbeiten im HR-Bereich. Die Videos wurden als Teil meines Diplom-Werks 2025 auf drei Röhrenmonitoren ausgestellt. |
| 211 |
Shredder Video |
2025, ein Video, 52’53 Minuten. Auf dem Video ist zu sehen, wie ich neben einer weißen Wand in Bürokleidung einen Stapel von ausgedruckten Absagen vor mir liegen habe. Ich schminke meine Lippen rot, ich nehme eine Seite aus dem Stapel, ich küsse diese Seite und vernichte sie sofort danach, indem ich diese Seite in einen Papiervernichter hineinschiebe. Der Papiervernichter hängt zwischen zwei 110 cm hohen weißen Deko-Säulen, so dass auf jede vernichtete geküsste Seite ein Müllberg anwächst. Das Video wurde als eine großformatige Projektion im Rahmen meines Diploms 2025 ausgestellt. |
| 212 |
Dokumentation |
2025, ein Video mit Ton, 1’05 Minuten. Eine zusammengeschnittene Dokumentation meines Diploms. |
| 213 |
Lesung |
2025, ein Video mit Ton, 19’53 Minuten. Meine frühere Idee für das Diplom, in dem ich in der Mitte einer Videoprojektion stehe, während ich den Text Nr. 209 vorlese. Auf der Videoprojektion ist auf dem blauen Hintergrund mit gelben Buchstaben unter dem Motto \“Vielen Dank an alle Teilnehmenden! " eine Auflistung aller Namen von Personen/Institutionen etc. , die mein Absagen-Archiv enthält. |
| 214 |
Interviews |
2025, zwei Audios je eine Stunde lang. Ich setzte meine Idee von Nr. 179 fort und zeichnete Interviews mit einem Ex-Soldaten und einer Ex-Domina auf. |
| 215 |
Afrika |
2025, Stunden an Videoaufnahmen aus einer Afrika-Reise. |
| 216 |
Tiere? |
2025, ein Video mit Split Screen und Ton, 24’22 Minuten. Das Video besteht aus Nr. 214 und Nr. 215, zusammengeschnitten und editiert. |